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Freitag 01.07.2011

Veranstaltungsreihe der Here-To-Stay-Kampagne und ASTA Göttingen

Am Dienstag, den 5.7.2011, findet im Lumiere um 19h die erste Veranstaltung der Reihe "Wohnen - Stadt - Kapitalismus" statt, veranstaltet von Here To Stay und dem AStA der Uni Göttingen. Thomas Dörfler, Dozent an der Uni Göttingen, wird zu dem Thema "Was heißt: 'Recht auf Stadt'? Eine urbanistische Intervention zu einem zeitgenössischen politischen Konzept" referieren. Wir möchten euch hiermit alle herzlich zu dieser, und den folgenden Veranstaltungen, einladen !

Die kleine Stadt Göttingen an der Leine ist nicht Berlin, wo Stadtteile von alternativen Studierendenquartieren zu luxuriösen Straßenzügen mit urban flair werden. Und Göttingen ist auch nicht Hamburg, wo die Künstler_innen des Gängeviertels gegen den Ausverkauf von bezahlbarem Wohnraum protestieren. Vom „Recht auf Stadt“ oder der Kritik an „Gentrifizierung“ hat man hier bislang nichts gehört. Aber auch hier gibt es Stadtumstrukturierung, Innenstadtverdrängung, und städtische Imagepolitik. Das Stadtviertel Grone als „Problemviertel“ ist wohl den meisten Göttinger_innen ein Begriff, genauso wie das Ostviertel auch als „Professorenviertel“ bezeichnet wird. Die folgenden Veranstaltungen sollen zu einer Diskussion anregen, die sich mit den verschiedenen Prozessen rund um die Themen Wohnen, Stadt und Kapitalismus auseinandersetzt. Und diese Diskussion, die kritisch geführt werden muss, ist dringend nötig, denn die Stadt produziert Ausschlüsse und bringt marginalisierte Gruppen hervor. Die Stadt ist damit als zentrales Aushandlungsfeld sozialer Konflikte zu betrachten. Das stadtpolitische Vorgehen und die dahinter stehenden Interessen kritisch zu hinterfragen ist ein zentrales Anliegen der Veranstaltungsreihe. Berücksichtig werden Fragen zum Zusammenhang von Armut, Ausgrenzung, soziale Sicherheit, Gentrifizierung, sowie Stadt- und Imagepolitik. Und was hat das mit Kapitalismus zu tun?

Zum Programm:

5. Juli 2011, 19.00h Lumière: Thomas Dörfler >>Was heißt: 'Recht auf Stadt'? Eine urbanistische Intervention zu einem zeitgenössischen politischen Konzept<<
AkteurInnen städtepolitischer Auseinandersetzungen beziehen sich kaum auf eine reflektierte Gesellschaftskritik. Zudem wird die Stadt als soziales Verhältnis weitgehend auf die als Gentrifizierung beschriebene Prozesse reduziert. Doch was bedeutet die Einforderung eines Rechts auf Stadt, während öffentliche Räume privatisiert werden und diese somit durch eine zunehmende Verrechtlichung mit entsprechenden Ein- und Ausschlussprozessen gekennzeichnet werden?

14. Juli 2011, 19.00h Apex: Hans Dieter von Frieling >>Das Geschäft mit dem Wohnen - Wohnungsnot und Armut in Göttingen<<
Wie steht es um die Wohnungsnot? Gibt es eine solche noch, oder gehört sie längst der Vergangenheit an? Welche Rolle spielen Markt und Politik für das städtische Wohnen? Zur Frage der ökonomischen und politischen Determinanten für die Wohnungsversorgung in der modernen Marktwirtschaft. Mit Beispielen aus Göttingen.

22.Juli, 21.30h: Film im Hof der Roten Straße "Empire St. Pauli"

28. Juli 2011, 19.00h Asta: Christoph Twickel >>Gentrifidingsbums oder eine Stadt für Alle<<:
Wohnungsuche als Castingshow, Flagshipstore vs. Elektrohöker,Kämpfe und Feten zwischen Aneignung und Verdrängung. Erzählungen und Berichte aus dem Getümmel; Hamburg, Berlin, Bums. Wie nochmal... Gentrifidingens!? Und wenn? Beispiele des kreativen Schneisenschlagens in den Spielräumen der unternehmerischen Stadt.

6. August, 22.00h: Abschluss-Party: T-Keller


Und welche Rolle spielt dabei Here to Stay?

Here to Stay (HtS) ist eine Kampagne, zu der sich 2007 11 Häuser zusammengeschlossen haben, nachdem das Studentenwerk angekündigt hat die Kollektivmietverträge in Einzelmietverträge ändern zu wollen. Dies hätte eine Aufhebung der Selbstverwaltung bedeutet, welches das Resultat zäher Häuserkämpfe ist, die in den 70er ihren Anfang nahmen. Einer Zeit, die geprägt war von knappen und unbezahlbaren Wohnraum, sowie einer Stadtplanung, die das Bild der Stadt hinsichtlich ökonomischer Aspekten grundsätzlich verändern wollte. Dies konnte unter anderem aufgrund der starken Protestbewegung in Göttingen verhindert werden. Die Häuser der HtS-Kampagne lassen sich damit als eine Initiative gegen ökonomische Umstrukturierungsprozessen verstehen. Nach der Abwendung der Einzelmietverträge und der bereits ausgesprochenen Kündigung der Goßlarstrasse 21 befand sich die HtS-Kampagne mit dem Studentenwerk in vierjähriger Verhandlung um einen einheitlichen Mietvertrag, welcher die Selbstverwaltung rechtlich vertiefen sollte. Im März 2011 kündigte das Studentenwerk die Verhandlungen einseitig auf. Damit ist der Zugang billigen innenstadtnahen Wohnraums weiterhin einigen wenigen, überwiegend Studierenden, gewährt. Unsere Forderung ist aber weiterhin, dies Allen zu ermöglichen. Das dies auch umsetzbar ist, wurde in jüngster Zeit durch den Hauskauf - und Kollektivierung von Wohnraum - der Gotmarstrasse 10 deutlich (näheres dazu auf http://www.gzehn.de/index.html).

Wir wollen deshalb in der Innenstadt wohnen, weil wir der bewussten Stadtplanung, die die Verdrängung von „Störfaktoren“ vorantreibt, etwas entgegensetzen wollen. Wir meinen auch, dass wir dies bereits tun: andere Wohn- und Kulturmöglichkeiten in Gestalt des Antifee-Festivals, Hofkino, Rote Straße-Hoffest, Gotmar-Str.-Party etc. Dies alles stellt einen unkommerziellen Subkulturfaktor und eine Gegenkultur, die prägend für die Stadt ist. Die Sichtbarkeit politischer Intervention ins Stadtbild in Form von Transparenten, die Abschiebungen kritisieren, die sich mit Nationalismus und Homophobie auseinandersetzen, die sich gegen Naziaufmärsche und für ein Gedenken an die Opfer des 9. November 1938 positionieren, ist deshalb wichtig. Sie ermöglicht es, die an den Rand der Gesellschaft Verdrängten wieder in die Mitte der Gesellschaft zurückzuholen (und auf die Missstände des städtischen Lebens hinzuweisen).

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Freitag 28.01.2011

Kundgebung am Mittwoch, den 02.02.2011: „Uns gehört die Stadt – We are Here to Stay“ - für annehmbare Verträge und erschwinglichem Wohnraum in der Stadt für alle

Im Jahr 2007 hat es die „Here to Stay“-Kampagne mit der Unterstützung einer kritischen Öffentlichkeit geschafft, die vom Studentenwerk angedrohten Kündigungen der Mietverträge für die Häuser in der Goßler Straße 21, Gotmarstraße 9-10, Kreuzbergring 10-12, Rote Straße 1-5 und der Burgstraße 52 abzuwenden. Seitdem befinden sich die BewohnnerInnen der Häuser in Verhandlungen um eine neue vetragliche Regelung, welche die Grundlagen der selbstverwalteten Wohnformen erhalten soll. Im November 2009 sicherte die Wohnheimverwaltung zu, die Forderungen der BewohnerInnen nach dem Modell der Gotmarstraße in den neuen Verträgen umzusetzen. Die „Here to Stay“-Kampagne sendete ihrerseits dem Studentenwerk schon im Januar 2010 einen ausgearbeiteten Vertragsentwurf. Erst im Herbst 2010 reagierte die Wohnheimverwaltung mit einem Vertragsvorschlag, der in Hinblick auf die Selbstverwaltung der kollektiven Wohnform noch hinter den status quo der aktuell bestehenden Mietverträge zurück fällt. Diese Verträge sind für die BewohnerInnen inaktzeptabel. Die Aufforderung der „Here to Stay“-Kampagne, sich an die Absprachen der Verhandlungen zu halten und einen entsprechenden Vertragsentwurf zu erarbeiten, hat das Studentenwerk schlicht ingnoriert. Die Verdrängung bezahlbaren Wohnraums aus der Stadt ist nicht nur ein Problem der betroffenen BewohnerInnen, denn sie richtet sich genauso gegen andere soziale Gruppen, die nicht in die Struktur der konsumorientierten Stadtplanung integrierbar sind. Aus diesem aktuellen Anlass wendet sich die Häuserkampagne „Here to Stay“ an die Göttinger Öffentlichkeit und ruft auf zur

Kundgebung „Uns gehört die Stadt – We are Here to Stay“
- für annehmbare Verträge und erschwinglichen Wohnraum in der Stadt für alle

02.02.2011 | 13:30 | Campus/ Eingang Zentralmensa

Wir fordern: - die Einhaltung der Absprachen für die Mietverträge der Häuser der „Here to Stay“-Kampagne - ein Ende der Prekarisierung der Lebensverhältnisse und der Vertreibung aller, die eigene Vorstellungen davon haben, wie sie leben wollen. - erschwinglichen Wohnraum in der Stadt für alle s

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Dienstag 14.12.2010

Kundgebung am Samstag, den 18.12.2010

Da das Göttinger Studentenwerk momentan sehr bemüht zu sein scheint, die Verhandlungsarbeit der letzten Jahre zu annullieren und mit ihrem Mietvertragsentwurf weit hinter den bereits vereinbarten Absprachen mit der Kampagne "Here to Stay" der alternativen Wohnräume in der Burgstraße, Gosslerstrasse, Gotmarstraße, dem Kreuzbergring der Roten Straße zurückbleibt, ist für uns wiederum die Zeit gekommen, die Öffentlichkeit zu suchen und dem Studentenwerk zu zeigen: WIR SIND HIER, UM ZU BLEIBEN!

Ort: Innenstadt (nähe Weihnachstmarkt)
Zeit: 15:30Uhr

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Montag 07.12.2010

Pressemitteilung der Here-To-Stay-Kampagne

Die Häuserkampagne „Here to Stay“ wendet sich aus akutem Anlass erneut an die Göttinger Öffentlichkeit. Seit nunmehr drei Jahren streitet die Kampagne mit dem Studentenwerk um den Erhalt der Selbstverwaltungsstrukturen in den studentischen Wohnkollektiven Burgstraße, Gosslerstrasse, Gotmarstraße, Kreuzbergring und Rote Straße. Von Beginn an haben wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten als studentische Wohnkollektive gemeinsam politisch für bezahlbaren Wohnraum in der Göttinger Innenstadt stark gemacht. Ende 2009 wurden in Verhandlungsgesprächen seitens des Studentenwerks mündliche Zusagen gemacht. Diese stellten „Here to Stay“ neue Verträge mit einer Aufrechterhaltung der Selbstverwaltungsstruktur in Aussicht. Daher beauftragte die Kampagne Anfang des Jahres einen Anwalt mit der Ausarbeitung eines Mietvertragsentwurfs unter Beachtung der gemeinsam vereinbarten Rahmenbedingungen. Dieser wurde dem Studentenwerk im Januar zur Prüfung vorgelegt. Im September dann, wartete das Studentenwerk mit einem Gegenentwurf auf, der inhaltlich weit hinter die bereits mündlich getroffenen Vereinbarungen zurückfiel. Hierbei präsentierte das Studentenwerk eine Definition von „Selbstverwaltung“, die dem Verständnis der Kampagne entgegen steht. Faktisch werden die Möglichkeiten der einzelnen Häuser selbstbestimmt neue Mitbewohner*Innen auszuwählen stark eingeschränkt. Des Weiteren entzieht er der Kampagne die Mitbestimmung über die Verwendung selbst aufgebrachter Mittel für Sanierungsmaßnahmen.

„Here to Stay“ forderte das Studentenwerk Anfang November auf, sich innerhalb von vier Wochen zur Kritik an dem nicht hinnehmbaren Entwurf zu äußern. Eine Frist, die ohne Reaktion des Studentenwerks verstrichen ist. Aus diesem Grund konfrontierten wir am Vormittag des 6.12. Prof. Dr. Magull (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied) und Herrn Vinnen (Leiter der Abteilung studentisches Wohnen) in einem persönlichen Besuch mit unseren Forderungen.

Diese lauten nach wie vor:

1) Selbstverwaltung und Mitbestimmung über Mittel für Gebäudesanierung.
2) Transparenz der selbst aufgewendeten Rücklagenbildung für Sanierungen.
3) Kein Vetorecht des Studentenwerks bei der Auswahl von Mitbewohner*Innen.
4) Keine Dokumentationspflicht über die intern organisierte Wohnstruktur.

Unsere Darstellung wurde vom Studentenwerk zur Kenntnis genommen. Gleichzeitig haben wir deutlich unterstrichen, dass die Kampagne zukünftig wieder politisch für die Durchsetzung dieser Forderungen streiten wird.

Unser Gewicht als Verhandlungspartner gegenüber dem Studentenwerk besteht insbesondere in der gemeinschaftlichen Organisation als Kampagne. Wir verstehen es daher als bewusste Provokation, wenn Herr Magull uns nun beschwichtigend entgegenhält, der Vertragsentwurf solle nur auf ein Haus aus unserem Zusammenhang Anwendung finden. Wir lassen uns nicht spalten! Wir fordern weiterhin gleiche Verträge für alle „Here to Stay“-Häuser, so wie sie uns vom Studentenwerk als „Göttinger Modell“ der „unabhängigen Kostenstellen“ zugesichert wurden. Daher verstehen wir unseren Besuch lediglich als Auftakt für eine politisch forcierte Auseinandersetzung mit der rein leistungsbezogenen Effizienzkultur in Stadt und Universitätsbetrieb.

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Montag 07.06.2010

Here To Stay Party

"Here To Stay!", die Kampagne, die seit 2007 für die Erhaltung selbst verwalteter Wohnräume wie sie in den 1970ern in Göttingen erkämpft wurden eintritt, kennen sicher die meisten. Wenigen hingegen dürfte bewusst sein, dass sich das mittlerweile Jahre dauernde permanente Einsetzen für unsere Häuser und unsere Strukturen und das Beharren auf unserer Position gegenüber dem Studentenwerk nun endlich zu lohnen scheint: Wir haben es durch die Verhandlungen nicht nur geschafft unseren Status Quo zu erhalten, sondern unsere Ausgangslage sogar zu verbessern. Ein Grund zu feiern, wie wir finden! Wenn ihr mit uns feiern wollt, dann kommt am 12. Juni ab 23.00h ins JUZI zur HTS-Soli-Party. Auf die Ohren gibt's Powerpop, 80ies, Glamour/Kitsch und Punk von DJs wie DeCay, Canny Rant und Patsy Love.

Here To Stay – Stay Till End!

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Pressemitteilung der Here-To-Stay-Kampagne zur Hausdurchsuchung in der Roten Straße am 27. Januar 2010

Die Here-To-Stay-Kampagne verurteilt die Hausdurchsuchung in der Roten Straße am 27. Januar 2010 aufs Schärfste und erklärt sich uneingeschränkt solidarisch mit den Betroffenen. Wir, die wir uns für den Erhalt von selbstverwalteten Wohnstrukturen in der Innenstadt (darunter auch die Häuser der Roten Straße 1-5 und Burgstraße 52) einsetzen, sehen diese Hausdurchsuchung eingebettet in eine gesellschaftliche Entwicklung, in der linker Alltag, wie er in den selbstverwalteten Häusern unserer Kampagne praktiziert wird, ebenso wie linke Politik kriminalisiert und dadurch stigmatisiert werden soll. Besonders offensichtlich wird dies im leichtfertigen Umgang mit dem Begriff “Linksextremismus”, der reflexartig und undifferenziert seitens der Polizei und der Medien wiederholt verwendet wird. Die Demonstration vom vergangenen Samstag war ein gerechtfertigter Ausdruck der Wut, die durch die Hausdurchsuchung entstanden ist, und setzt ein Zeichen gegen die pauschalen Vorwürfe gegen Linke. Das provokative Verhalten der Polizei während der Demonstration können wir nicht nachvollziehen und verurteilen es. Wir erklären uns solidarisch mit den Verletzten und Festgenommenen unter den Demonstrierenden.

„Here To Stay“ Kampagne"

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Donnerstag 16.04.2009

Erfurt: Besetztes Haus wird geräumt

Indymedia.org //Erfurt: Besetztes Haus wird geräumt »

Indymedia.org //Video: Räumng bes. Haus Erfurt »

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Dienstag 16.09.2008

Indymedia.org //Hausdurchsuchung in Göttingen


Göttinger Polizei durchsucht linke Wohngemeinschaften ohne ZeugInnen »

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Mittwoch 09.06.2008

Frankfurter Rundschau/ 27.06.2008


Studentenwerke

Wohnungssuchende sind sauer »

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Pressemitteilung vom 29.5.08


Wir steigen dem Studentenwerk aufs Dach!


Heute Mittag zwischen 13 und 14 Uhr haben 50 Aktivist_innen der Kampagne „here-to-stay“ Dach und Vorplatz der Mensa am Turm, Goßlerstraße, besetzt. Die Aktion richtete sich mit Redebeiträgen, Flyern und Transparenten gegen die geplante Umstrukturierung selbstverwalteter Studentenwohnheime. Seit zwei Jahren wehren sich die Bewohner_innen von 11 Häusern in der Innenstadt gegen die Pläne des Studentenwerks, ihre Selbstverwaltung durch die Veränderung der seit bis zu 30 Jahren bestehenden Mietverträge aufzuheben. „Wenn sich das Studentenwerk über seinen sozialen Auftrag und die Interessen der Studierenden hinwegsetzt, braucht es sich nicht zu wundern, wenn wir ihnen aufs Dach steigen!“, erklärte eine Sprecherin.


Die Besetzer_innen erklärten in einem Redebeitrag:


„Erstens sehen wir in der Wohnzeitbegrenzung einen Versuch, das Prinzip der Selbstverwaltung in eines der Selbstkontrolle umzukehren, indem von uns verlangt wird, Menschen mit denen wir gerne zusammenwohnen nach sieben Semestern rauszuschmeißen. Das wollen wir nicht! Zweitens funktionieren unsere Strukturen der Selbstverwaltung und unsere Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk seit über dreißig Jahren ganz hervorragend. Deshalb sehen wir keinen Grund dafür, diese Praxis nun auf einmal verändern zu müssen. Drittens finden wir, dass der Druck, der durch die Umstrukturierung der Universität – durch Bachelor- und Masterstudiengänge – entsteht, wenigstens im eigenen Zuhause aufhören sollte.“

Die bisherigen Verhandlungen zwischen dem Vorstand des Studentenwerkes und den Bewohner_innen seit Herbst letzten Jahres blieben bisher ohne Einigung. In den kommenden Wochen steht eine neue Verhandlungsrunde bevor. Eine Sprecherin betonte während der Aktion, dass die Bewohner_innen der Häuser, sich auch weiterhin tatkräftig für den Erhalt der Selbstverwaltung einsetzen werden.

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Dienstag 22.01.2008

Wie weiter mit linken Freiräumen?



Veranstaltung zu Perspektiven beim Kampf um den Erhalt linker Freiräume.

Offenbar ist die Diskussion um linke Freirume noch lange nicht am Ende angelangt, das zeigt die noch andauernde Besetzung des Raumes im Blauen Turm an der Universität Göttingen. Schon im vergangenen Mai trat die Kampagne "Here to stay" an die Göttinger Öffentlichkeit, um die Kündigung der kollektiven Mietverträge bei Wohnheimen in Selbstbestimmung zu verhindern. Doch nicht nur in Göttingen wächst die Bedrohung der linken Freiräume und damit auch die Notwendigkeit ihrer Verteidigung. Auf der Veranstaltung "Wie weiter mit linken Freiräumen" werden Vertreter_innen aus Göttingen, Hannover und Marburg die verschiedenen Projekte und deren Geschichte vorstellen.

Gibt es Chancen und Möglichkeiten neue Projekte zu erkämpfen? Welche Vorraussetzungen müssen dafür gegeben sein und welche müssen von uns geschaffen werden? Welche Möglichkeiten und Perspektiven bieten linke Freiräume, welche Erfahrungen können aus der Geschichte der Projekte gezogen werden und mit welchen Problemen kämpfen sie heute? Welche Differenzen haben wir und was eint die Projekte, wie kann eine solidarische Vernetzung untereinander aussehen und: wie ist der aktuelle Stand in den jeweiligen Städten? Viele Fragen aber auch viele Antworten, die es auf der Veranstaltung zu suchen und zu finden gilt.

Zu Gast sind Vertreter_innen des Hannoveraner Baukastens, des Marburger Bettenhauses und der Göttinger Kampagne "Here to stay".


Freitag, 1. Februar um 20.00 Uhr im Theaterkeller, Geismarlandstr. 19.


Was ist das Bettenhaus? »

Baukasten e.V - Hannover »

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Dienstag 22.01.2008

Solidarität mit den Besetzer_innen des Raumes 11.40 im Blauen Turm der Uni Göttingen.


Die Here-to-stay Kampagne erklärt sich hiermit uneingeschränkt solidarisch mit dem derzeit an der Uni Göttingen besetzten Raum MZG 1140.

Wir, die wir uns für den Erhalt der studentischen Wohnhäuser als selbstverwaltete Freiräume einsetzen, begrüßen den entschlossenen Kampf um weitere Freiräume. Es ist wichtig, der zunehmenden (universitären) Verwertungslogik Räume entgegenzusetzen, die eine freie Gestaltung des Lebens und Studierens ermöglichen und einen offeneren und freieren Austausch schaffen können.

Wir fordern die Unileitung auf, sich nicht in die Organisation und Struktur des Freiraums einzumischen, sondern vielmehr den Raum MZG 1140 als einen selbstverwalteten studentischen Raum anzuerkennen.


Mit solidarischen Grüßen

Here to stay


Monsters of Göttingen / Raumbesetzung an der Uni »

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Pressemitteilung der Kampagne „Here to Stay“ Göttingen, 31.10.2007

Gespräch mit VertreterInnen des Studentenwerks


Heute Vormittag fand die zweite Verhandlungsrunde zwischen dem Vorstand des Göttinger Studentenwerks und der Kampagne „Here to Stay“ statt. Die Kampagne repräsentiert die BewohnerInnen der selbst verwalteten Göttinger Wohnheime in der Gotmarstr., Goßlerstr., Roten Str. und im Kreuzbergring.

Gegenstand der Verhandlung waren die vom Studentenwerk beabsichtigte Auflösung der Kollektivmietverträge und die bereits ergangene Kündigung des Vertrags im Wohnheim Goßlerstr. Das ursprüngliche Vorhaben, die Mietverträge in Einzelmietverträge umzuwandeln wurde aufgegeben, das Studentenwerk hat die Kündigung zurückgezogen.
Die Bewohner und Bewohnerinnen begrüßen diese Entwicklung. Es handelt sich um erste nötige Schritte, den sozialen Belangen der Studierenden gerecht zu werden. Strittig bleibt nach wie vor das vom Studentenwerk angeführte so genannte „Gerechtigkeitsprinzip“, mit dem eine Wohnzeitbegrenzung von sieben Semestern legitimiert werden soll. Der Auftrag des Studentenwerks, die Studierenden kulturell, sozial und wirtschaftlich zu fördern, kann nicht durch die Politik einer Mangelverwaltung erfüllt werden. Wohnzeitbegrenzung verschärft den ohnehin hohen ökonomischen Druck auf Studierende und widerspricht diesem sozialen Auftrag. Gerechtigkeit kann nur bedeutet, dass alle Studierenden während ihrer gesamten Studienzeit über Wohnraum verfügen können, der ihren Bedürfnissen entspricht.
Begleitet wurden die Verhandlungen von einem massiven Polizeiaufgebot. Die Präsenz der Polizei wurde von beiden Gesprächsparteien als störend, unnötig und belastend empfunden. Solche polizeiliche Einschüchterungsmaßnahmen sind inakzeptabel.


Studentenwerk zieht Mietvertragskündigung zurück »

Monsters of Göttingen »

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Dienstag, 30.10.07 Schlagabtausch der Offenen Briefe


Nachdem das Studiwerk der Here to stay-Kampagne einen offenen Brief geschrieben hat, hat diese nun geantwortet. Den offenen Brief der Kampagne findet ihr im Anschluss, dahinter zur Erinnerung der offene Brief des Studiwerks:


Liebes Studentenwerk, erst einmal möchten wir uns für den offenen Brief bedanken, der uns in der vergangenen Woche erreicht hat. Endlich haben auch Sie sich veranlasst gefühlt, in der Öffentlichkeit Stellung zu beziehen. Wir haben von Beginn an betont, dass die geplante Umstrukturierung der Mietverhältnisse kein administrativer, sondern ein politischer Akt ist, der daher auch in der Öffentlichkeit diskutiert werden sollte.

Trotz der Freude sehen wir uns veranlasst, einige Punkte, die Sie in ihrem offenen Brief angesprochen haben, aufzugreifen und richtig zu stellen. Denn der Vorwurf, die Here-to-Stay-Kampagne würde „weitestgehend auf falschen Informationen beruhen“, kann so nicht stehen bleiben. Erst recht nicht, da Sie in ihrem Brief eine Sicht der Dinge darlegen, die nur sehr bedingt der Wahrheit entspricht.

Aber zuerst ein kurzer Rückblick: Die Häuser, um die es aktuell geht (Kreuzbergring 10/12, Rote Straße 1-5, Burgstraße 52, Gotmarstraße 9/10, Goßlerstraße 21) wurden in den 1970er und 1980er Jahren besetzt oder weiterbewohnt, um den geplanten Abriss zu verhindern. Nur aufgrund des Widerstandes der damaligen BewohnerInnen existieren diese Häuser und damit der studentische Wohnraum noch. Die Häuser sind von den damaligen BewohnerInnen erkämpft und eingerichtet worden; mit dem Anspruch, andere Wohnformen zu schaffen. Als aktuelle VertreterInnen der damals gegründeten Vereine und GbRs sehen wir es als unseren Auftrag an, diese Projekte und Ideen des solidarischen, kollektiven Zusammenlebens am Leben zu erhalten.

Mit der von Ihnen angedachten Auflösung der Kollektivmietverträge wäre – entgegen ihrer Behauptung – die bislang erfolgreich praktizierte Selbstverwaltung in den entsprechenden Häusern nicht mehr gewährleistet. Da Sie sowohl in Gesprächen als auch im Offenen Brief stets beteuern, es sei nicht das Ziel die Selbstverwaltung abzuschaffen, fragen wir uns, was denn das Ziel sei. Denn die von Ihnen vorgebrachten Argumente tragen zu einer Klärung nicht bei. Zum einen behaupten Sie offenbar wider besseren Wissens, es gäbe kaum eine Kontrolle über die Vergabe der Wohnplätze. Dabei reichen die BewohnerInnen der Häuser regelmäßig den Mietverträgen entsprechend Nachweise, d.h. Immatrikulationsbescheinigungen beim Studentenwerk ein, wodurch (bei Bedarf) eine vollständige Kontrolle über BewohnerInnen und Wohndauer vorhanden ist. Auch wenn wir grundsätzlich die Ausweitung sozialer Kontrolle ablehnen, stimmt es faktisch einfach nicht, dass Sie keine Kontrolle besäßen.

Auch der von Ihnen ins Feld geführte Wunsch nach Rechtssicherheit stößt bei uns auf Unverständnis, schließlich sind die Vereine und GbRs der Häuser im Besitz von gültigen und langjährig bewährten Mietverträgen. Weiter schreiben Sie: Gleiches Recht für alle hieße Einzelmietverträge für alle. Ein für uns sehr fragwürdiger Versuch, die Umstrukturierung als einen solidarischen Akt hinzustellen. „Gleiches Recht für Alle“ heisst für uns: Jedes Haus kann sich selber die Form des Mietvertrages aussuchen, so dass sich die BewohnerInnen nach ihren Bedürfnissen ihr Wohnumfeld einrichten können. Mit verschiedenen Mietmodellen würde adäquat auf die unterschiedlichen Wohnbedürfnisse der Studierenden geantwortet. Diese verschiedenen Bedürfnisse erkennt selbst auch das Studentenwerk an, da die Wohnplatz-Wartelisten immer nur für einzelne Wohnheime gelten. Die Gleichbehandlung, die von Ihnen hingegen gefordert wird, bedeutet: Allen soll es gleich schlecht gehen. Dies werden wir nicht akzeptieren. Das Versagen der (Wohn-)Politik kann nicht auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen werden und unter dem Banner der Gleichbehandlung zu einer (weiteren) Verschlechterung der Lebens- und Wohnverhältnisse führen.

Dies gilt auch für das Argument der Wohnzeitbegrenzung, die im übrigen entgegen Ihrer Behauptung in den meisten unserer Mietverträge nicht festgeschrieben ist. Eine Maßnahme, die – genauso wie die Studiengebühren – aufgrund ökonomischer Zwänge noch mehr Menschen die Möglichkeit nimmt, ihr Studium (ohne Aufnahme eines Kredits) abzuschliessen, als „Gleiche Chancen für alle“ hinzustellen, ist unserer Ansicht nach mehr als zynisch.

Weiterhin verwehren wir uns gegen Ihren Vorwurf, unsere Mietverträge in ihrer jetzigen Form würden die Studentenwerksbeiträge der Studierenden zweckentfremden. Neben den bereits aufgeführten regelmäßig eingereichten Nachweisen möchten wir darauf aufmerksam machen, dass die Einführung von Einzelmietverträgen mit einem wachsenden Verwaltungsaufwand verbunden wäre und so zu steigenden Kosten führen würde.

In einem Punkt müssen wir Ihnen besonders widersprechen: Sie schreiben, „dass jede Wohngemeinschaft nach wie vor ihre Mitbewohner selber aussuchen kann.“ Genau an diesem Punkt sind ihre Verhandlungen mit den BewohnerInnen der Goßlerstr. 21 gescheitert, und auch in anderen Gesprächen haben Sie uns dieses Recht explizit abgesprochen. Ihre einseitige und zum Teil unwahre Darstellung der Tatsachen spricht nicht für ein ernsthaftes Interesse ihrerseits, unsere „Ideale von einem gemeinschaftlichen Zusammenleben“ zu respektieren. Ganz im Gegenteil, wir sehen die Auflösung der Kollektivmietverträge als einen Versuch an, soziale Zusammenhänge und Netzwerke zu zerstören, denn: Selbstverwaltung ist nur möglich bei grösstmöglicher Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit.

Wir können es nur wiederholen: es geht uns nicht um die Verteidigung von Privilegien, sondern darum, für alle das Recht einzufordern, bezahlbaren Wohnraum nach ihren Bedürfnissen einzurichten zu können. Entgegen Ihrer Behauptung haben wir das Studentenwerk bisher nicht diskreditiert und haben dies auch in Zukunft nicht vor. Aber wir werden uns auch in Zukunft dagegen wehren, dass - wie in Ihrem Brief - die Verschlechterung der Bedingungen für alle als eine solidarische und gerechtigkeitsfördernde Maßnahme dargestellt wird.

Ihr Angebot lautet: „Entwickeln Sie Ideen, wie durch eine Anpassung unserer Belegungsordnung Ihre Ideale von einem gemeinschaftlichen Zusammenleben in das Studentenwerk eingebracht werden können.“ Das werden wir tun. Wir werden aber sicher nicht - wie bisher von Ihnen gefordert - unsere Ideale an die Belegungsordnung anpassen. In der Hoffnung auf wirklich produktive Gespräche,

Ihre Here-to-Stay Kampagne

P.S.: In Bezug auf ihre Bitte, Einfluss auf die uns „nahe stehenden Kampagnen“ zu nehmen: Es ist für uns selbstverständlich und erfreulich, dass sich auch andere Gruppen und Kampagnen in Göttingen mit der Umstrukturierung befassen, diese als Angriff auf wichtige und ehemals erkämpfte Strukturen ansehen und daher kritisch begleiten. Auf deren Argumentationen und Vorgehensweisen haben wir keinen Einfluss. Wir sind die Here-to-Stay-Kampagne, vertreten die Vollversammlung der BewohnerInnen der aktuell betroffenen Häuser und sprechen nur für uns.

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Der Brief der Studiwerks:


Offener Brief an die BewohnerInnen der Häuser Kreuzbergring 10/12, Rote Straße 1-5, Burgstraße 52, Gotmarstraße 9 u. 10, Goßlerstraße 21


Liebe Mieterinnen und Mieter,

eider mussten wir feststellen, dass das Studentenwerk gegenwärtig zum Ziel einer Kampagne auserkoren wurde, die weitestgehend auf falschen Informationen beruht. Dieser Situation wollen wir mit einem offenen Brief begegnen – insbesondere auch, da diese Diskussion durch MieterInnen und andere politische Gruppen in der Öffentlichkeit geführt wird. Unser Ziel war und ist es, mit Ihnen - den Mieterinnen und Mietern - eine für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden. Dafür stehen wir nach wie vor zur Verfügung.

Anlass der Kampagne war der Vorstandsbeschluss, die bestehenden Mietverträge mit den Vereinen bzw. den Gesellschaften bürgrlichen Rechts (GbR) für die oben genannten Häuser in Einzelmietverträge für alle BewohnerInnen umzuwandeln. Weitere Veränderungen sind nicht geplant, insbesondere handelt es sich bei der dann greifenden Wohnzeitbegrenzung nicht um eine neue Situation - sie ist ebenfalls bereits Teil des bestehenden Mietvertrags, den Ihre Vereine bzw. GbRs unterzeichnet haben. Grund für den Beschluss war zum einen der Wunsch, Rechtssicherheit für alle Beteiligten herzustellen, zum anderen aber auch das Verlangen, aus Gerechtigkeitsgründen die Mietkonditionen, die bisher schon für alle übrigen Wohnheime gelten, auch in den oben genannten Häusern anzuwenden. Ziel dieses Vorgehens ist es nicht - wie regelmässig öffentlich behauptet wird - selbstverwaltete Strukturen zu zerschlagen, das Leben in den Wohnheimen zu überwachen oder Personen aus den Häusern heraus zu bekommen.

Aufgabe des Studentenwerks ist gemäß Niedersächsischem Hochschulgesetz, die Studierenden wirtschaftlich, gesundheitlich, sozial und kulturell zu fördern. Die Finanzierung unserer Arbeit erfolgt zum Teil durch staatliche Zuwendungen, besonders aber durch die Semesterbeiträge der Studierenden. In deren und in unserem Sinn kann es nicht sein, dass durch die Vergabe von Privilegien an einige wenige BewohnerInnen eine Situation geschaffen wird, in der die sonst üblichen Regelungen für Mietverträge ausgehebelt werden. Aufgrund der aktuellen Mietsituation ist für uns noch nicht einmal ersichtlich, ob in den betroffenen Wohnobjekten alle Wohnplätze an Studierende vermietet sind.

Gleiches Recht für alle heißt in diesem Fall: Einzelmietvertrag mit dem Studentenwerk, angemessen begrenzte Wohnzeit und die Immatrikulation an einer der Göttingen Hochschulen als Voraussetzung für einen Mietvertrag. Dazu gehört auch, dass jede Wohngemeinschaft nach wie vor ihre Mitbewohner selber aussuchen kann. Dass dies funktioniert und dass in unseren anderen Wohnheimen keinesfalls eine anonyme und fremdbestimmte Atmosphäre herrscht, können Sie gerne bei einem Besuch unserer anderen Wohnheime erfahren.

Das Vorgehen hat nichts mit Überwachung, Zerschlagung linker Zusammenhänge oder Repression zu tun, sondern dient dem Ziel, für alle die gleichen Chancen und Bedingungen zu schaffen. Die Studierenden, die durch die Zahlung ihrer Studentenwerksbeiträge quasi eine Solidargemeinschaft bilden, haben Recht und Anspruch darauf, dass das Studentenwerk diese Beiträge nicht zweckentfremdet. Das Studentenwerk hat geradezu die Pflicht, darauf zu achten, dass die Vergünstigungen ausschließlich denjenigen zukommen, die durch die Zahlung ihrer Beiträge dazu berechtigt sind.

Unser Angebot steht: Entwickeln Sie Ideen, wie durch eine Anpassung unserer Belegungsordnung Ihre Ideale von einem gemeinschaftlichen Zusammenleben in das Studentenwerk eingebracht werden können. Wir möchten Sie aber auch bitten dafür zu sorgen, dass im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit Ihnen nahe stehender Kampagnen mit der Wahrheit gearbeitet wird. Das Studentenwerk in der Öffentlichkeit zu diskreditieren hilft Ihnen nicht - es schadet aber allen Göttinger Studierenden.

Ihr Studentenwerk Göttingen